AFS Connect: Umfassendes Lösungs- und Servicekonzept von Case IH maximiert Kundennutzen

Die Digitalisierung in der Landwirtschaft reicht weit über technische Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft hinaus: Sie ist heute als ein strategischer Erfolgsfaktor zu sehen, bei dem betriebliche und Maschinendaten in Echtzeit für wissensbasierte Managemententscheidungen herangezogen und zur Prozessoptimierung genutzt werden. Die weltweite COVID-19-Pandemie hat – etwa über die Arbeit aus dem Homeoffice – der Digitalisierung nicht nur weiteren Schwung verliehen, sondern in unzähligen Branchen und Unternehmen auch Einblicke in neue Möglichkeiten gegeben. Mit dem umfassenden Lösungs- und Servicekonzept AFS Connect ist Case IH als Pionier bereits einen Schritt weiter, um die Präzisionslandwirtschaft und die digitale Datennutzung in der betrieblichen Praxis zu verankern.

Digitalisierung als strategischer Erfolgsfaktor

Die verschiedenen Möglichkeiten und Werkzeuge der Präzisionslandwirtschaft werden, in Abhängigkeit von der Betriebsgröße, zunehmend in der landwirtschaftlichen Praxis eingesetzt. Dabei zeichnet sich ab, dass die Nutzung der digitalen Möglichkeiten zukünftig unverzichtbar sein wird. Dies gilt im Hinblick auf die Steigerung von Produktivität und Effizienz bei dem Einsatz von Betriebsmitteln wie Saatgut und Dünger, das gilt bei der Erfüllung – und Erleichterung – der zunehmenden Dokumentationspflichten etwa zur Nachvollziehbarkeit innerhalb von Wertschöpfungsketten, und das gilt hinsichtlich der Kostenersparnis, die mit einem optimierten Maschinen- und Flottenmanagement sowie mit weniger und kürzeren Stillstandzeiten aufgrund von Maschinenausfällen erzielt werden kann. 

AFS Connect – Datenübertagung und Nutzung in Echtzeit

Es geht nahtlos in beide Richtungen: Mit dem Zweiwege-Datentransfer zur sofortigen Speicherung bzw. Umsetzung von Schlag- und Maschinendaten verfügen Landwirte und Lohnunternehmen über fundierte Grundlagen für Entscheidungen zum Betriebs- und Flottenmanagement. Dafür sorgt das abonnementbasierte Telemetriepaket AFS Connect, das von einem umfassenden Servicekonzept mit Praxisbeispielen und Anwenderunterstützung auf der Internet-Plattform „MyCaseIH.com" flankiert wird. Auf beide Bereiche, das Daten- und das Flottenmanagement, können die Anwender über ihren Büro-PC, ihr Tablet und/oder ihr Smartphone ortsunabhängig zugreifen. Die einzigen Voraussetzungen zur Nutzung von AFS Connect sind ein entsprechendes Abonnement mit Freischaltcode und ein Modem; in der Kabine der Maschinen kann AFS Connect über den jüngsten AFS Pro 1200 Monitor genutzt werden.

Einer der entscheidenden Vorteile von AFS Connect: Die früher erforderliche Datenübertragung etwa von Ertrags- oder Applikationskarten vom Büro-PC zur Maschine mittels USB-Stick erfolgt hier draht- und nahtlos! Damit erhalten Betriebsleiter und Lohnunternehmer jetzt nicht nur einen direkten oder auch nachträglichen Zugriff auf die Leistungsdaten einer Maschine, sondern können anstehende Arbeiten auch im Voraus am PC planen und zu gegebener Zeit mittels Remotefunktion drahtlos übermitteln. Während der laufenden Arbeiten im Feld kann AFS Connect beispielsweise Echtzeitkarten mit dem Standort und der Flächenleistung der Maschine darstellen. Das bietet u. a. die Sicherheit, dass die Maschine tatsächlich am vorgesehenen Ort im Einsatz ist, nicht gestohlen wurde oder der Kraftstoffvorrat zu gering ist. Gleichermaßen lassen sich Maschinendaten wie Temperaturen, Motordrehzahlen und fällige Wartungseingriffe kontinuierlich aufzeichnen und aktualisieren. 

Neue AFS Connect Hardware

AFS Connect zeichnet sich durch die auf Datenkonnektivität abgestimmte neuentwickelte Hardware-Komponenten aus. Darunter AFS Pro 100-Monitor, das AFS Vision Pro-Betriebssystem und den AFS Vektor Pro-Satellitenempfänger. Die einzigartige GNSS-Multikonstellation des AFS Vektor Pro ermöglicht die Verfolgung aller verfügbaren GNSS-Konstellationen gleichzeitig. Hierzu zählen GPS, Galileo, Glonas und BeiDou. Das maximiert die Ausfallsicherheit der Signale. Hinzu kommt die Fähigkeit zur dreifachen geostationären Satellitenverfolgung sowie Auto Line Hold TM, Auto Smoothing TM und die Überbrückung von Signalverlusten mit Hilfe von RTK Fill TM. Das alles macht den neuen AFS Connect Vector Pro Receiver zum derzeit leistungsfähigsten Satellitenempfänger.

Umfassendes Service- und Funktionskonzept

Wenn die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung ergeben, den Kunden den größtmöglichen Nutzen bringen sollen, erfordert dies auch ein auf die Kunden ausgerichtetes, umfassendes Servicekonzept. Dem trägt Case IH u. a. mit den leicht verständlich aufbereiteten Informationen Rechnung, die in dem Kundenportal „MyCaseIH.com" hinterlegt sind. „Bei der Entwicklung von AFS Connect haben wir ganz besonders auf die leichte Bedienung geachtet. Auf Wunsch stehen aber auch die Case IH Händler für umfassende Unterstützung zur Verfügung; darüber hinaus können sich Anwender in einer umfangreichen YouTube-Videothek mit leicht verständlichen Videoclips informieren", berichtet Philipp Hampel, Marketingleiter Deutschland von Case IH.

Ein besonderer weiterer Kundenutzen zeigt sich in der Kompatibilität von AFS Connect mit der Software von AgDNA sowie Kartierungs- und Analysetools aus verschiedenen weiteren Quellen. So wurde u. a. eine Partnerschaft mit DataConnect eingegangen; damit stehen Lösungen für ein herstellerunabhängiges Cloud-to-Cloud-Datenmanagement zur Verfügung, die mit den Maschinen von Case IH, STEYR, New Holland, John Deere und CLAAS kompatibel sind. Die Daten können, etwa bei gemischten Flotten, über eine gemeinsame Schnittstelle ausgetauscht werden, wobei jeder Kunde seine Flotte mit dem von ihm bevorzugten System steuern und überwachen kann. Während über diese Schnittstelle derzeit nur Maschinendaten austauschbar sind, wird in Zukunft auch die Übertragung von agronomischen Daten möglich sein und damit das Spektrum der über AFS Connect markenübergreifend möglichen Funktionen erweitern.

Der „digitale Feldtag" von Case IH am 9. September 2020 auf dem Rittergut Bockerode, auf dem AFS Connect und die damit verbundenen Möglichkeiten vorgestellt wurden, war als reeller Feldtag konzipiert, wurde zugleich aber über „mydigitalfarm.de" digital übertragen und damit 999 exklusiven Kunden aus dem Segment der Großtechnik ortsungebunden präsentiert. Bei dieser Vorstellung von digitalen Landtechniklösungen flossen die Kundenerfahrungen aus mehreren hundert Vorführungen ebenso ein wie Beispiele zum Einsatz der AFS Technologie bei der Ernte und der nachfolgenden Bodenbearbeitung.

Quelle: CASE IH